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Otto Rudolf Schatz

Cabuk, Cornelia: Otto Rudolf Schatz. Monografie und Werkverzeichnis, hrsg. v. Stella Rollig u. Christian Huemer, Linz 2018 (Belvedere Werkverzeichnisse, 7)
Cabuk, Cornelia: Otto Rudolf Schatz. Monografie und Werkverzeichnis, hrsg. v. Stella Rollig u. Christian Huemer, Linz 2018 (Belvedere Werkverzeichnisse, 7)
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Otto Rudolf Schatz

Monografie und Werkverzeichnis
Kurztitel: Bel.-WVZ 8, Cabuk, Schatz, 2018
Verfasser/Urheber: Cornelia Cabuk
Verfasser/Urheber: Dietrich Kraft
Verfasser/Urheber: Stella Rollig (Hrsg.)
Verfasser/Urheber: Christian Huemer (Hrsg.)
Körperschaft: Belvedere, Wien
Literaturart: Werkverzeichnis
Impressum: Linz: Ritter, 2018
Umfang: 272 S. : zahlr. Ill.
Schriftenreihe: Belvedere Werkverzeichnisse, 7
Kurzinfo

Das Werk von Otto Rudolf Schatz (18.1.1900 – Wien – 26.4.1961) als Maler, Grafiker und Bühnenbildner fasziniert heute gleichermaßen durch den ausgeprägten künstlerischen Charakter in allen Schaffensperioden wie in seiner Funktion als Zeitspiegel. In den Jahren zwischen den Kriegen schuf Schatz einige der bedeutendsten Werke der Neuen Sachlichkeit. In eindringlichen, realistischen Bildideen, die Motive vom Rand der Gesellschaft fokussierten, bereicherte er seine Erzählweise durch die aktuelle Auseinandersetzung mit den Medien Film und Fotografie. Nach Aufenthalten in Berlin und Leipzig erwies er sich auch auf dem Gebiet der Grafik und Buchkunst in seiner stringenten, neusachlichen Bildsprache als Vorreiter und Meister visueller Kommunikation. Dabei gehörte er zur Generation jener Künstler, die – traumatisiert durch die Erfahrung der Kriegsgräuel im Ersten Weltkrieg – nach dem Zusammenbruch des Habsburgerreichs dem gesellschaftspolitischen Ideal des „Neuen (demokratischen) Menschen“ Ausdruck verliehen.

English version

The work of Otto Rudolf Schatz (January 18, 1900 – Vienna – April 26, 1961) as a painter, graphic artist, and theater designer is intriguing today not only on account of his distinctive artistic expression throughout all phases of his life but also as a reflection of the times in which he lived. In the interwar years, Schatz created some of the most important works of Austrian New Objectivity. The narrative content of his vivid, realistic depictions, focusing on themes from the margins of society, was enhanced by contemporary references to the new media of film and photography. His graphic works and book illustrations in the rigorous pictorial language of New Objectivity, inspired by visits to Berlin and Leipzig, showed Schatz to be a pioneer and master of visual communication. He belonged to a generation of artists emerging after the end of the Habsburg Empire who, traumatized by the atrocities of World War I, gave expression to the social ideal of the “New (democratic) Man.”